Zusammenfassung der Leaky Gut Syndrom Studie

Studie belegt positive Wirkung von Zeolith auf die Durchlässigkeit der Darmwand

Es ist noch nicht genau geklärt, wie sich die positive Wirkung von Zeolith auf die Darmschleimhaut erklären lässt. Ein Forscher-Team aus Graz entdeckte nun, dass sich eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand durch die Einnahme von Zeolith zurückbilden kanni. Sie führten eine randomisierte und placebokontrollierte Doppelblindstudie mit ausdauertrainierten Studienteilnehmern durch, um die Wirkung von Zeolith auf die Durchlässigkeit der Darmwand, auf Entzündungsvorgänge im Körper, auf Redox-Prozesse und die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer zu messen. 

Sie gingen von der Hypothese aus, dass sich Zeolith  positiv auf die Durchlässigkeit der Darmwand auswirkt, indem es die Sekretion von Zonulin beeinflusst. Zonulin ist ein Regulationsprotein, das bei Menschen mit Leaky-Gut-Syndrom vermehrt im Darm nachgewiesen werden kann. Für den Nachweis benötigt man lediglich eine Stuhlprobe, die im Labor ausgewertet wird. Zweiundfünfzig Teilnehmer zwischen 25 und 50 Jahren nahmen an der Studie von Mag. DDr. Lamprecht und seinem Team teil, wobei alle bestimmte gesundheitliche und sportliche Kriterien erfüllen mussten: ausgeschlossen wurden beispielsweise Raucher, untrainierte und Personen mit Bluthochdruck. Zu Beginn der Studie wurden Zonulin-Werte anhand von Stuhlproben gemessen. Daraufhin wurden die Testpersonen in eine Experimental- und eine Kontrollgruppe eingeteilt und erhielten je nach Zugehörigkeit Kapseln mit Zeolith oder  Placebo-Kapseln, die sie während der folgenden 12 Wochen selbstständig einnehmen sollten.

Nach Ablauf der Zeit kamen sie zu einer abschließenden Messung  zurück. Anhand der verbliebenen Kapseln konnte eingeschätzt werden, wie zuverlässig die Einnahme während der zwölf Wochen bei jedem einzelnen Probanden war. Die Zeolith-Kapseln enthielten je 307,50 mg aktivierten Zeolith, 75,17 mg Dolomit, 27,33 mg Maca (sowie Zellulose in der Kapsel-Hülle). Die Placebo-Kapseln enthielten jeweils 500 mg Zellulose. Jede Testperson sollte jeden Tag sechs Kapseln zu sich nehmen, drei Stück morgens zum Frühstück und drei zum Abendessen. 

Die eingereichten Stuhlproben der Probanden wurden mit handelsüblichen ELISA Kits analysiert, die dem Nachweis von Zonulin dienen. Dazu wurde der letzte Stuhlgang vor dem Gang zum Forschungszentrum verwendet. Obwohl es ursprünglich keine besonderen Abweichungen zwischen den einzelnen Teilnehmern gab, zeigte sich nach der abschließenden Untersuchung, dass die Zonulin-Werte der Experimentalgruppe nach zwölfwöchiger Zeolith-Einnahme um fas 30 Prozent gesunken waren. Da Zonulin als der wichtigste Regulator der sogenannten „tight junctions“ gilt, die die natürliche Barriere der Darmschleimhaut aufrechterhalten, weisen hohe Zonulin-Werte im Darm (und im Stuhl) darauf hin, dass die „tight junctions“ nicht richtig funktionieren, wodurch die Durchlässigkeit des Darms erhöht wird. Die Forscher stellen abschließend fest, dass  die Einnahme von Zeolith die gesunde Funktion der Darmwand nachweislich fördern kann.

i Lamprecht, Manfred, et al. „Effects of zeolite supplementation on parameters of intestinal barrier integrity, inflammation, redoxbiology and performance in aerobically trained subjects.“ Journal of the International Society of Sports Nutrition 12, no. 1 (2015): 1-11.

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