Zeolith Klinoptinolith – Ein Naturmineral

Was ist Zeolith?

Zeolith ist ein Mineral, welches aus der Bearbeitung von Vulkanstein gewonnen werden kann. Schon der Name der chemischen Verbindung lässt darauf schließen, wie sich Zeolith bildet. Zeolith stammt aus dem Griechischen und bedeutet in etwa „Siedegestein“.

Die Entstehung und Struktur von Zeolith

Zeolith setzt sich aus einer kristallinen Gitterstruktur zusammen und entstand im Zusammenspiel mit Vulkanausbrüchen. Ist – nach einem Ausbruch – vulkanische Asche auf den Gewässergrund gefallen, welche durch die Explosion enorm erhitzt wurde, entstand die außergewöhnliche spezielle chemische Verbindung. In weiterer Folge bildete sich Tuffgestein, welches eine Waben-Struktur hat und an der Oberfläche mit positiv geladenen Molekülen versehen ist. Das Tuffgestein besteht aus Spurenelementen, verschiedenen Mineralstoffen und auch Aluminiumsilikat. Wird die spezielle Waben-Struktur näher betrachtet, kann man in weiterer Folge feststellen, dass auch Kalzium oder Magnesium vorhanden ist. Die Erdalkali-Kationen weisen eine enorme Beweglichkeit auf, sodass es möglich ist, jene für einen perfekten Ionenaustausch zu nutzen bzw. gleichzeitig auch eine reversible Resorption zu ermöglichen. Wird das Mineral auf diese Art und Weise betrachtet, kann man Zeolith sehr wohl mit einer Art „Molekularsieb“ gleichstellen. Jenes lässt eben negative Moleküle und Ionen durch. Ferner kommt es zu einer Bindung der Moleküle und Ionen, welche an der gitterartigen Struktur verbleiben, sodass sie Erdalkali-Kationen abgeben können.

Wie wird Zeolith genutzt?

Zeolith wird in drei unterschiedlichen Strukturen vorgefunden. Es gibt einerseits die schuppige, andererseits auch die phasenartige und auch die kristalline Form. In jenem Zusammenhang kann angemerkt werden, dass in der Natur rund 40 unterschiedliche Arten des Materials aufzufinden sind, wobei nur wenige Arten tatsächlich dahingehend genutzt werden können, dass der Mensch eine positive Wirkung erfährt. Die nutzbaren Arten werden auf Grund der physikalischen Eigenschaften geschätzt und werden überall dort verwendet, wo ein industrieller Ionenaustausch benötigt wird. Die Bandbreite der zahlreichen Bereiche ist enorm; Zeolith wurde nicht zuletzt etwa im Kontext mit der Eindämmung des „Supergaus“ in Tschernobyl eingesetzt. Zu beachten ist, dass Zeolith auch im Bereich des Umweltschutzes eingesetzt wird. Zeolith hilft bei der Reinigung von Gewässern, Luft und kann somit als enorm wirksames Hilfsmittel eingesetzt werden. Das Mineral kann in seiner natürlichen Form in zahlreichen Ländern gewonnen werden und kommt auch dann im Rahmen des Ionenaustauschs zum Einsatz, wenn es um die Re- oder Dehydration, die Adoration oder die Katalyse geht. Auch die Tatsache, dass es ein preiswertes Material ist, führt dazu, dass immer mehr Bereiche auf die Verwendung von Zeolith schwören. Es gibt, neben der natürlichen Zeolith-Form, auch eine synthetisch hergestellte Variante, welche in vielen Industriebereichen zum Einsatz kommt.

Die Gewinnung und der Abbau von Zeolith

Spricht man vom Zeolith-Abbau, erwähnt man unweigerlich das Rohzeolith Klinoptilolith, auf welches vermehrt zurückgegriffen wird. Die Verarbeitung erfolgt unter der Verwendung modernster Technologien. Dabei gibt es keine Lagerungsphasen, sondern nur eine direkte Aufeinanderfolge der zahlreichen Arbeitsschritte. Nur ein derartiges Vorgehen kann gewährleisten, dass die Industrie auf ein hochwertiges Material zurückgreifen kann, welches etwa bei einem Ionentausch gerne verwendet wird. Nachdem das Material abgebaut wurde, wird es getrocknet, wobei für diesen Vorgang eine spezielle Anlage zur Verfügung steht. Es werden hohe Temperaturen geschaffen, damit das Wasser freigesetzt werden kann, welches sich – vor dem Trocknungsvorgang – noch in den Waben des Zeoliths befindet. Nachdem die Räume frei wurden, können chemische Stoffe eingeführt werden, welche dafür sorgen, dass radioaktive Stoffe, Toxine oder Schwermetalle gebunden werden können. Danach findet die erste Zerkleinerung statt. Die Stücke werden sodann gemahlen und in weiteren Arbeitsschritten den Produkten hinzugefügt.

Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten

Es gibt zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Neben Einsatzzwecken, wie damals beim Reaktorunfall in Tschernobyl, kann Zeolith auch bei Erdöl-Cracking verwendet werden; selbst für die Heimtierhaltung kann das Mineral sinnvoll genutzt werden. Vor allem dann, wenn Katzen gehalten werden und das Katzenstreu bzw. dessen Geruch gebunden werden soll. Die heimeigene Anwendung ist aber nicht nur auf die Haustiere beschränkt, sodass Zeolith auch ein Teil diverser Haushaltshilfsmittel sein kann. Zeolith kann etwa im Bereich der Fleckenentfernung verwendet werden, dient aber auch zur Senkung der Luftfeuchtigkeit und hilft bei der Geruchsneutralisierung. Eine weitere wichtige Rolle ist in der Agrarwirtschaft. Vor allem kommt das Mineral beim Düngen zum Einsatz. Zeolith dient der Optimierung chemischer Beschaffenheit von Böden und hilft beim Wachstum der Pflanzen. Der Zeolith-Zusatz kann aber nur dann freigesetzt werden, wenn jener auch von der Pflanze verwertet werden kann. Dies sorgt dafür, dass die Pflanzen nicht auslaugen können. Weitere Sparten, in denen Zeolith zum Einsatz kommt, finden sich im Bereich des Baugewerbes. Zeolithe dienen etwa der Herstellung von diversen Baumaterialien. Etwa dann, wenn es um die Härte diverser Eigenschaften wie Sand geht, welche aber nur wenig Gewicht haben. Zeolith wird auch für Leichtbeton bzw. Niedrigtemperatur-Asphalt verwendet. Der Vorteil ist, dass die geringe Feuchtigkeit sehr schnell verarbeitet werden kann; es kommt zudem auch nicht zum Verdampfen gefährlicher Dämpfe. Zeolith kann aber auch im Bereich der Nuklearchemie oder bei der Behandlung von Abwasser verwendet werden. Selbst in der Papierindustrie wird das Mineral gerne genutzt.

Besuchen Sie unseren Shop um mehr Über Zeolith zu erfahren und zum Kauf unserer Zeolith-Medizinprodukte 

3 Antworten

3 Pingbacks

  1. Nothing Found For 4374
  2. Zeolith – Ein Mineral Was Mehr Kann |
  3. Zeolith – Mineral der Zukunft |

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.