Urtica ist der wissenschaftliche Name der Brennnesseln

Urtica ist der wissenschaftliche Name der Brennnesseln. Die Brennnesseln bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Brennnesselgewächse. In Deutschland sind vor allem die Große Brennnessel (Urtica dioica) und die Kleine Brennnessel (Urtica urens) zu finden.

Die Botanik der Brennnessel
Die Brennnessel wird durchschnittlich zwischen 30 Zentimetern und drei Metern hoch. Der Stängel ist unverzweigt und kantig. Charakteristisch für die Pflanzen aus der Gattung Urtica sind ihre Brennhaare. Diese dienen als Schutzmechanismus gegen Fressfeinde. Es handelt sich dabei um einzellige Röhren, in die Kieselsäure und Brennflüssigkeit eingelagert sind. Bei Kontakt bricht das Röhrchen ab und sticht in die Haut des Opfers. Die ameisensäurehaltige Flüssigkeit gelangt in die Haut und verursacht dort brennende Schmerzen, Entzündungen und Quaddeln. Die Wirkstoffe der Flüssigkeit sind Histamin, Acetylcholin, Natriumformiat und Serotonin. Entgegen den meisten Vermutungen brennen die Haare der Kleinen Brennnessel mehr als die Haare der Großen Brennnessel.

Urtica – Lebensmittel und Heilpflanze zugleich
Insbesondere die frischen Triebe der Brennnessel werden gerne als Nahrungsmittel genutzt. Besonders geeignet sind auch die jungen Blätter, die zwischen März und Mai gesammelt werden können. Die frischen Blätter der Brennnessel enthalten viele verschiedene Nähr- und Vitalstoffe. Bekannter ist jedoch die Verwendung der getrockneten Blätter als Tee. Auch die Samen der Brennnessel können verzehrt werden. Sie haben ein nussiges Aroma.
Urtica wird nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Heilpflanze genutzt. Dafür kommen in der Regel die getrockneten Blätter der Pflanze zum Einsatz. Sie enthalten unter anderem Kaffeesäurederivate, Aminosäuren, Lecithine, Gerbstoffe, Lignane und wasserlösliche Polysaccharide. Die Brennnessel ist zudem reich an Mineralstoffen wie Eisen oder Kieselsäure. Alle Wirkstoffe aus der Brennnessel sind wasserlöslich. Deshalb wird Urtica bevorzugt als Tee verzehrt. Kleine und Große Brennnessel eignen sich beide gleichermaßen sowohl als Nahrungs- als auch als Heilpflanze. In Arzneitees ist jedoch häufiger Urtica dioica, die Große Brennnessel, enthalten. Da jedoch nicht in jeder Region dieselbe Brennnesselart verbreitet ist, können die Zusammensetzungen schwanken.

Urtica ist für Mensch und Tier geeignet
Menschen mögen Urtica im Salat oder als Tee. Ebenso beliebt ist die Brennnessel in der Tierwelt. Einige Tiere suchen die Brennnessel instinktiv bei verschiedenen Beschwerden auf, andere beziehen die Pflanze in ihren täglichen Speiseplan mit ein. Es waren übrigens Tiere, die den Menschen auf die Brennnessel aufmerksam gemacht haben. Die Menschen beobachteten früher, dass verschiedene Tiere immer wieder die Orte aufsuchten, an denen Brennnesseln vorhanden waren. Sie beobachteten zudem, dass die Tiere die Brennnesseln fraßen und sich davon ernährten. Dieses Verhalten ahmten sie nach und bemerkten bald, dass die Brennnessel nicht nur nahrhaft, sondern auch lecker ist.

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