Urtica – die vielseitige Brennnessel

Urtica: die vielseitige Brennnessel

Urtica ist die wissenschaftliche Bezeichnung für Brennnessel. Die Pflanzengattung ist äußerst bekannt, da sie nahezu weltweit vorkommt und ihre Blätter feine Borstenhaare aufweisen, die zu Hautreizungen führen können. Urtica ist aber auch eine sehr nützliche Pflanzengattung, da sie als Lebensmittel verwendet werden kann und zu den Heilpflanzen gezählt wird. Dies zählt übrigens für alle Brennnesselarten. In Deutschland dominieren zwei Brennnesselarten: die Urtica dioica und die Urtica urens. Sie sind in den meisten brennnesselhaltigen Nahrungsmitteln zu finden.

Einsatz der Brennnessel in der Küche

Im Krieg dürfte so manch einen die Brennnessel wertvolle Nährstoffe gespendet haben. Doch auch in der heutigen Zeit findet sie noch Anwendung. Sie ist im getrockneten Zustand im Handel erhältlich. Natürlich lässt sie sich zudem frisch auf Wiesen und in Wäldern pflücken, um sie im Anschluss in der Küche zu verarbeiten. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanze weit entfernt von Straßen steht, damit die Abgase ihren Geschmack nicht beeinträchtigt haben. Die Brennnessel dient als Bestandteil von Rohkostsalaten und kann als Aromastoff in grüne Soßen dienen. Noch bekannter ist Urtica jedoch als Teesorte.

Auch einige Tierarten mögen Urtica

Instinktiv suchen einige Tierarten gezielt nach der Brennnessel, wenn sie gesundheitliche Beschwerden haben. Die Futtermittelindustrie hat sich diese wissenschaftliche Entdeckung zunutze gemacht und bietet daher inzwischen für Haustiere sowie Pferde Futtermittel mit Brennnessel an. In der Veterinärmedizin gibt es Öl aus Urtica, welches Schmerzen und Entzündungen lindern soll. Es wird direkt auf offene Wunden, Hautekzemen und schmerzende Euter gegeben.

Dies ist in der Brennnessel enthalten

Die Brennnessel wird als Heilpflanze geführt und soll diverse positive Wirkungen auf das Wohlbefinden ausüben können. Verwendet werden sowohl die Wurzeln als auch die Blätter. Die Pflanzenblätter sind reich an Flavonoiden, ätherischen Ölen, Steroiden, den Vitaminen B, C und K. Mineralstoffe wie Kieselsäure, Kalium und Kalzium sind ebenfalls enthalten. Die Brennhaare verfügen über Acetylcholin, Serotonin, Histamin und Scopoletin. In den Wurzeln wiederum finden sich Lignane, Polysaccharide, Lectine und pflanzliche Steroidhormone.

Dies gibt es zu beachten 

Heilpflanzen wie die Brennnessel ersetzen keine Standardtherapie und können höchstens einen positiven Krankheitsverlauf unterstützen.

 

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