Olivenblatt – Helfer aus dem Mittelmeerraum

Was ist das Geheimnis der Olivenblätter?

Schon seit Jahrtausenden werden Olivenblätter von Heilkundigen eingesetzt, damit etwaige Krankheiten behandelt bzw. geheilt werden können. Schon die alten Ägypter verwendeten die Olivenblätter. So nutzten sie das Öl, damit ihre Pharaonen einbalsamiert werden konnten. Auf Grund des Öls war es möglich, etwaige Bakterien, Pilze sowie Parasiten zu vorzubeugen, die einen schnellen Verfall herbeigeführt hätten. Auch Hildegard von Bingen verwies auf Olivenblättertee, der vor allem bei Magenverstimmungen, Bluthochdruck oder Verdauungsstörungen wahre Wunder helfen sollte.

Die Inhaltsstoffe des Olivenblatts

Es waren vor allem die Naturheiler im Mittelmeerraum – der Heimat des Olivenbaums – die immer wieder auf die Olivenblätter zurückgriffen. Die Blätter des Baums stecken voll mit Antioxidantien sowie zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen. So enthalten die Blätter die Vitamine C und E, Polyphenole und Flavonoide. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist den Menschen der Wirkstoff Oleuropein bekannt, welcher in den Blättern des Olivenbaums eine deutlich höhere Konzentrierung als in Früchten aufweist. Mit Beginn der 1960er Jahre wurde der Wirkstoff intensiv erforscht; heute ist Oleuropein dafür bekannt, enorm widerstandsfähig zu sein und mitunter der Grund, warum Olivenbäume problemlos an die 1000 Jahre alt werden können.

Das Olivenöl im Mittelmeerraum

Vor allem im Mittelmeerraum zählt das feine Olivenöl bereits zu den festen Bestandteilen einer gesunden Ernährung. In jenen Regionen weiß man auch, dass Olivenblätter eine enorme Heilkraft mit sich bringen. Doch auch in Deutschland wird vermehrt auf Olivenblätter gesetzt. Vor allem werden die Blätter gerne für den Tee verwendet. Hier benötigt man einen Esslöffel zerkleinerte Olivenblätter, welche in weiterer Folge mit 250 ml kochendem Wasser übergossen werden. Der Tee sollte danach – zugedeckt – 10 bis 20 Minuten ziehen. Achtung: Je länger der Tee tatsächlich zieht, desto bitterer schmeckt er. Doch der Vorteil ist, dass je bitterer der Tee, desto wirkungsvoller ist er auch. Zudem sollten die Blätter sehr klein geschnitten sein. Nur so können sie ihre Wirkstoffe entfalten. Wer den Geschmack etwas abschwächen möchte, sollte andere Kräuter hinzugeben oder mit Süßstoff arbeiten.

Kapseln und selbstgemachte Extrakte

Für selbstgemachte Extrakte eignen sich auch frisch gepflückte Blätter, welche zuerst zerkleinert und dann in einem Glasbehälter mit Alkohol (40%) gegeben werden. Der Behälter wird zugedeckt und für zwei Wochen aufbewahrt. Nach den zwei Wochen wird die Mischung gefiltert, mit Wasser verdünnt und – wenn Beschwerden vorliegen – eingenommen. Das Olivenblattextrakt kann aber auch in Kapselform erworben und konsumiert werden. Vor allem ratsam, wenn hoch konzentrierte Dosierungen erreicht bzw. der bittere Geschmack umgangen werden sollen.

 

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