Olivenblatt Extrakt – Ein Wunder der Natur

 

Olivenblatt Extrakt

 

Olivenöl hat dank seiner vorteilhaften Inhaltsstoffe seit Langem Einzug in unsere Küchenregale und Kosmetikschränke gehalten. Doch die Wirkung und Nutzung der Olivenblätter ist bisher weniger bekannt. Schon im alten Ägypten wusste man um die Besonderheiten des kleinen Blattes. Bei der Mumifizierung der Pharaonen wurden gepresste Olivenblätter verwendet, um die Körper der Verstorbenen vor Parasiten-, Pilz- und Bakterienbefall zu schützen. In der Antike trank man Tee aus Olivenblättern gegen Bluthochdruck, Schlafstörungen und Nervosität sowie um das Immunsystem zu stärken. Auch Hildegard von Bingen erwähnt den Olivenblättertee in ihren Schriften und schreibt ihm heilende Wirkung bei Magen- und Verdauungsproblemen und Bluthochdruck zu.

Was ist dran an diesen Überlieferungen und drin in den Blättern?

Olivenbäume werden mehrere Hundert Jahre alt. Sie werfen ihre Blätter nicht jahreszeitenbedingt ab. Unter günstigen Umständen kann ein Olivenblatt bis zu 5 Jahre am Baum verbleiben. Neben Phenolen, Flavonoiden und anderen organischen Pflanzenstoffen ist vor allem der Wirkstoff Oleuropein in den Blättern enthalten. Die Konzentration dieses Stoffes in den Blättern ist um ein Vielfaches höher, als in allen anderen Pflanzenteilen einschließlich der Früchte. Oleuropein ist eines der stärksten natürlichen Antioxidanzien und für den bitteren Geschmack von unbehandelten Oliven und unraffiniertem, kalt-gepressten Olivenöl verantwortlich.

Olivenblättertee

In vergangenen Zeiten wurde die heilende Wirkung des Olivenblattes vor allem über die Teezubereitung genutzt. Dazu kann man frische oder auch getrocknete Blätter verwenden.
Die Blätter können im Ganzen bleiben. Es bietet sich aber an, sie zu verkleinern, da sie dann eine intensivere Wirkung entfalten und nicht ganz so lange ziehen müssen.
Die Empfehlungen und Konzentrationen sind mannigfaltig. Probieren kann man folgende Zubereitung: 1 EL zerkleinerte Olivenblätter werden mit 250 ml kochendem Wasser übergossen. Man lässt den Tee zugedeckt 10 bis 20 Minuten ziehen und gießt ihn anschließend durch ein Sieb ab. Je länger man den Tee ziehen lässt, desto mehr entfaltet sich seine Wirkung. Leider wird er dadurch aber auch immer bitterer. Um diese Bitterkeit etwas zu mildern, kann man dem Tee weitere Kräuter (z. B. Zitronenmelisse oder Minze), Schalen von unbehandelten Zitronen oder Orangen, Gewürze (z. B. Kardamom) oder Honig hinzufügen. Eine stärkere Variante ergibt die Menge von 20 g Olivenblättern auf 1 l gekochtes Wasser. Den Sud lässt man bis auf 250 ml einkochen und trinkt ihn über den Tag verteilt.

Olivenblättertee ähnelt in seiner Farbe dem grünen Tee. Manche Genießer empfinden sogar den Geschmack ähnlich. Allerdings enthält der Olivenblättertee im Gegensatz zum grünen Tee kein Koffein. In Griechenland wird er in der heißen Jahreszeit auch gerne zur Erfrischung kalt getrunken.

Olivenblätterextrakt

Wer die Wirkung des Oleuropein gern ausprobieren möchte, aber den etwas bitteren Geschmack des Getränkes nicht mag, der kann auf Extrakte zurückgreifen. Hat man frischgepflückte Olivenblätter zur Verfügung, kann man daraus einen eigenen Teeextrakt herstellen. Dazu zerkleinert man die Blätter, gibt sie zusammen mit 40-prozentigem Alkohol in eine Glasflasche und verschließt diese. Nach zwei Wochen kann der Teeextrakt mit Wasser verdünnt verwendet werden. Der Extrakt aus dem Olivenblatt ist aber auch als Kapsel erhältlich. Der zusätzliche Vorteil ist eine sehr hohe und vor allem bekannte Dosierung. Außerdem ist der Extrakt in der Kapsel völlig geschmacksneutral.

 

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