Maca- Eine Kresseart aus den Anden

Maca- Eine Kresseart aus den Anden

Maca ist eine Kresseart aus den Anden. Die indigene Bevölkerung verwendet die in großen Höhen wachsende Pflanze seit langer Zeit als Nahrungsmittel und Heilpflanze. Unter dem wissenschaftlichen Namen Lepidium Meyenii fand sie in der modernen Welt erstmals in einem Biologiewerk von Wilhelm Gerhard Walpers Erwähnung. Einigen Quellen zufolge reicht die Geschichte von Maca in Peru allerdings bis zu 2.000 Jahre zurück.

Dort befindet sich der ursprüngliche Lebensraum von Maca in den Gebieten Puno und Moquegua. Die Pflanze mag Höhe und raues Klima. Unter Bedingungen, die allgemein zumindest als ungemütlich gelten, gedeiht Maca bis zu einer Wuchshöhe von 20 cm. Möglicherweise hat sie sich dadurch an die rauen Winde in 4.000 m Höhe angepasst. Temperaturschwankungen bis zu 28 °C scheinen dem Gewächs nicht nur nichts auszumachen, sondern wirken sich förderlich aus auf die Entwicklung. Gleiches lässt sich in Bezug auf die starken Böen in den Höhenlagen sagen wie auch für die hohe Belastung an UV-Strahlen. Vielleicht liegt es an den unwirtlichen Bedingungen, in denen die Maca zu überleben gelernt hat, dass sie über eine wertvolle Zusammensetzung von Inhaltsstoffen verfügt. Wie es heißt, gibt sie bereitwillig ihre Widerstandskraft an die weiter, die sie verzehren.

Verarbeitet werden ausschließlich die Wurzelknollen, in denen die Essenz der Bestandteile konzentriert ist. Der Nährstoffgehalt liegt höher als bei den hierzulande üblichen Grundnahrungsmitteln wie Mais, Weizen oder Reis. Nahezu 60 % der verwerteten Pflanzeteile von Maca bestehen aus natürlichen Kohlenhydraten, denen ein Anteil von knapp 10 % an Proteinen folgt. Weitere wichtige und gewichtige Nährstoffe sind Eisen, Calcium sowie 2 % Lipide und eine Menge wertvoller Fettsäuren.

Für den Verzehr bietet die Wurzelknolle viele Zubereitungsmöglichkeiten. Traditionell kann sie gekocht werden, geröstet oder gebraten. Als Pulver findet Maca Verwendung in verschiedenen Speisen und findet ähnliche Verwendung wie Mehl. Neben dem Kochen und Backen eignet sich die zermahlene Knolle für nahezu allen Speisen als Zugabe. In heißes Wasser eingerührt sorgt Maca für wohlschmeckende und nahrhafte Getränke. Vielfach wird sie auch beim Mischen von Brei verwendet, indem man das Pulver mit pürierten Früchten und Honig verrührt.

Maca hat seinen Siegeszug von Peru aus angetreten und ist weltweit verfügbar. Es kommt als Pulver, Tabletten und Kapseln in den Verkauf oder wird in Form von Konzentraten angeboten. Besonders Menschen mit Interesse an gesunder, natürlicher Ernährung greifen verstärkt darauf zurück. So gelangt Maca in Tees, Shakes und Smoothies. Aber auch Liebhaber kreativ angemischter Müslis greifen gern darauf zurück. Es bringt einen Geschmack mit, der an karamellisiertes Malz erinnert. Ohne den heilenden oder sogar wunderbaren Anwendungsmöglichkeiten Glauben zu schenken, gilt die Pflanze dennoch als sogenanntes Superfood. Frei von gefährlichen Nebenwirkungen gewinnt Maca immer mehr Freunde. Die Einwohner der hohen Andenregion erfreuen sich an der sprudelnden Einnahmequelle.

Allerdings hat die ursprüngliche Region inzwischen ihr Monopol auf die „alte“ Pflanze Maca verloren. Aufgrund weltweit guter Erfahrungen mit dem Produkt steigt die Nachfrage. In der chinesischen Provinz Yunnan wird Maca seit einiger Zeit industriell angebaut und mit wachsendem Erfolg vermarktet.

 

Jetzt hier Maca Kapseln kaufen

Eine Antwort

Ein Pingback

  1. MACA- Die Pflanze |

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.