Kurkuma- Eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse

Die Pflanzengattung Curcuma gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), wobei vor allem Curcuma longa (bekannt auch als Kurkuma bzw. indische Gelbwurz) bzw. Curcuma xanthorrhiza (japanische Gelbwurz) wichtige Gewürzpflanzen darstellen. Vielerorts ist Curcuma auch unter dem Begriff „Indischer Safran“ bekannt. Aus diesen Pflanzen gewinnt man schließlich die Substanz Curcumin, die einerseits dem Gewürz den Geschmack verleiht, andererseits aber auch als Farbstoff eingesetzt wird. So war Curcuma lange Zeit zum Färben der Kleidung von buddhistischen Mönchen sehr beliebt. Kurcuma wird hauptsächlich in Süd- bzw. Südostasien, Nordaustralien, in den Tropen bzw. im tropischen Asien angebaut. Nach Europa gelangte es wahrscheinlich über den Entdecker Marco Polo, der das Gewürz aus Südasien mitgebracht haben soll.

Wesentliche Charakteristika von Curcuma

Alle Arten von Curcuma sind ausdauernde und krautige Gewächse, die Rhizome bilden. Die Rhizome sind fleischig und sehr aromatisch. Die Laubblätter der Pflanze sind grundständig und haben meist eine längliche oder lanzettliche Form. Noch bevor die Blätter ausgebildet werden, sprießen oft Pseudotriebe aus den Rhizomen heraus, die dann ährige Blütenstände ausbilden. Die Blüten der Curkuma-Pflanze sind dreizählig und zwittrig und verfügen über kurze, röhrenförmige Kelche, die entweder zweilappig oder dreilappig gezähnt sind. Die Blütenkrone hat die Form eines Trichters, die Kronblätter sind länglich oder eiförmig und stark zugespitzt. Die äußeren Staminoiden haben ebenfalls eine kronblattartige Form. Sie sind an der Basis mit den Staubfäden und dem Labellum verwachsen, wobei dieses im inneren Bereich verdickt ist, im äußeren Bereich aber dünne Lappen bildet. Die Früchte der Curcuma-Pflanze sind Kapselfrüchte, die häufig eine ellipsoide Form aufweisen und über drei Kammern verfügen. Vom Geschmack her erinnert Curcuma an Ingwer, er wird aber von vielen Menschen ganz unterschiedlich beschrieben.

Curcuma im Handel – Pulver oder Kapseln?

Curcuma kann im Handel in Pulver- oder Kapselform gekauft werden. Vom Curcuma-Pulver können pro Tag zwei Teelöffel eingenommen werden. Darüber hinaus bietet die ayurvedische Küche zahlreiche Rezepte, für die das Pulver ebenfalls verwendet werden kann. Darüber hinaus ist Curcuma Bestandteil vieler Curry-Gewürzmischungen und Masalas und findet vor allem in der asiatischen und indischen Küche Verwendung. Die Inder verwenden das Gewürz meist in gemahlenem Zustand, während die ganzen Wurzeln in Ländern wie zum Beispiel Thailand verkauft werden. Da sich die ätherischen Öle des Gewürzes ziemlich schnell verflüchtigen, sollten am besten nur kleine Mengen gelagert werden. Für die Aufbewahrung eignet sich dabei am besten ein Glas mit Schraubdeckel. Die Curcuma-Kapseln sind sehr gut für die Einnahme unterwegs geeignet und können auch relativ einfach dosiert werden.

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