Kurkuma – Die Pflanze

Kurkuma

 

Kurkuma, auch als Kurkume, Curcuma, CurKuma oder Kurcuma bekannt, gehört als Pflanzenart zu den Ingwergewächsen. Die beiden bekanntesten Vertreter sind Kurkuma longa, auch Gelber Ingwer, Safranwurz, Gelb- oder Gilbwurzel oder indischer Gelbwurz genannt und Kurkuma xanthorrhiza, der javanische Gelbwurz. Nicht zu verwechseln sind sie mit dem gewöhnlichen Gelbwurz, einem Hahnenfußgewächs. Kurkuma stammt ursprünglich aus Südasien. Der größte Produzent ist Indien. Es wird heute aber auch in vielen tropischen Gebieten außerhalb Asiens angebaut.

Kurkuma ist eine krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann. Sie bildet ähren- oder zapfenähnliche Blütenstände, deren Farbgebung von hellgrün über weiß bis zu purpur reichen kann. Seine Früchte haben die Form von Kapseln mit drei Fächern, die sich zur Reifezeit öffnen. Interessant für die Nutzung der Pflanze ist das Rhizom, ein Wurzelstock aus verzweigtem, fingerförmigen, festen Gewebe, wie man es von Ingwer kennt. Die Rhizome enthalten ätherische Öle und vor allem den Wirkstoff Curcumin, der für die intensive gelbe bis orange Färbung des Wurzelstocks verantwortlich ist.

Kurkuma als natürliches Färbemittel

Die intensive Farbkraft des Kurkumas verleiht den Currymischungen ihr typisches Aussehen und wurde sogar zum Färben der Gewänder der buddhistischen Mönche verwendet. In unseren Breiten gilt Kurkuma als preiswerte Alternative zu Safran, wenn es darum geht, Reis oder Milchspeisen gelb einzufärben. Vorsicht im Umgang mit Kurkuma ist angeraten. Einen Kurkuma-Fleck aus der Kleidung entfernen zu wollen ist ein mühseliges Unterfangen. Am einfachsten färbt man auch noch den Rest des Kleidungsstückes mit Kurkuma ein.

 

Kurkuma als Gewürz

Das aus dem getrockneten Rhizom hergestellte Pulver hat einen mild würzigen, leicht bitteren Geschmack. Mit Kurkuma lassen sich sowohl herzhafte Fleisch- und Fischspeisen, Gemüsetöpfe als auch Süß- oder Milchspeisen verfeinern. Meist wird es zusammen mit anderen Gewürzen kombiniert, z. B. Koriander und Currypulver, oder Anis und Ingwer. In deutschen Küchen war das Gewürz lange Zeit ein eher seltener Gast und wird derzeit gerade entdeckt.
Kurkuma für das eigene Wohlergehen

Kurkuma kann ganz frischen Wind in unsere Küche bringen. So ist das Gewürz Bestandteil vieler leckerer indischer Currygerichte und kann zum Verfeinern von Saucen und Salaten verwendet werden. Milchspeisen mit Kurkuma, Anis und Koriander gewürzt, bekommen einen süß-würzigen Geschmack. Kurkumapulver kann man pur einnehmen oder mit heißem Wasser aufbrüht trinken. Auch hier sind schon kleinere Mengen, wie man sie zum Würzen verwendet, wirksam. Zunehmend beliebter wird Kurkuma auch als Zusatz zum Tee. Wie wäre es mit einer Tasse schwarzem Tee, verfeinert mit ein paar Scheibchen Ingwer und einer Prise Kurkuma?

Die Wirksamkeit lässt sich durch die gleichzeitige Einnahme von Piperin, einem Wirkstoff des schwarzen Pfeffers, noch weiter erhöhen. Das Kurkuma-Pulver selbst sollte trocken, kühl, dunkel und nicht zu lange gelagert werden, da es sonst erheblich an Wirkung verliert.

Wer auf eine ausgeglichene tägliche Dosis Kurkuma Wert legt, kann auch auf Kurkuma-Kapseln zurückgreifen. Damit lässt sich Kurkuma wesentlich einfacher dosieren und bequem und gefahrlos auch in der Handtasche mitnehmen.

 

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