Ginkgo – der Wunderbaum

Was ist Ginkgo?

Der Ginkgo-Baum (lat.: Ginkgo Biloba) zählt wohl zu der ältesten Pflanzenart auf unserer Erde. Bevor die Eiszeit unseren Planeten heimsuchte, war der Ginkgo über die gesamte Nordhalbkugel verbreitet. Die Pflanzenart überlebte in China, in einer entlegenen Provinz. Heute ist der Ginkgo der einzige Vertreter der Ginkgoates-Gruppe.

Yin Xing, der chinesische Name des Ginkgos, bedeutet „Silberne Aprikose“. Beruft man sich auf den Glauben der Chinesen, ist der Ginkgo des Weiteren der Inbegriff von Harmonie; er gilt heute auch als „Heiliger Baum“.

Es waren Seefahrer aus den Niederlanden, die den Ginkgo in Japan entdeckten und nach Europa brachten. Heute wird der Ginkgo wieder auf dem gesamten Planeten angepflanzt und zählt zu den beliebtesten Bäumen der Menschheit.

Die Herkunft und der Anbau

Die Tradition des Ginkgos reicht weit zurück. Um genau zu sein, ist die Tradition des Ginkgos bereits über 2000 Jahre alt. Schon vor zwei Jahrtausenden wurde der Ginkgo im Bereich der Naturheilkunde angewandt, wobei vorwiegend der asiatische Raum erkannt hat, welche Kräfte von der Pflanzenart ausgehen. Mit der Zeit haben auch die Nordamerikaner und Europäer die Vorzüge des Ginkgos erkannt.

Beim Ginkgo handelt es sich um sommergrüne Bäume, die zu Beginn des Herbstes ihr gesamtes Laub verlieren, jedoch – wie Nadelbäume – zu den sogenannten Nacktsamern zählen. Die Bäume können mitunter 1000 Jahre alt werden und erreichen nicht selten Wuchshöhen von 40 Metern. In Korea wurde sogar ein Exemplar mit sagenhaften 64 Metern dokumentiert.

Die Ginkgo-Bäume wachsen zuerst in die Höhe. Erst nachdem sie in die Höhe gewachsen sind, bilden sie ihre ausladende Krone, die einen Durchmesser von bis zu neun Meter haben kann. Die Blätter sind fächerartig, sodass die Ginkgos immer wieder als „Fächerbäume“ bezeichnet werden.

Der Ginkgo-Baum kann entweder weiblich oder männlich sein. Die weiblichen Exemplare bilden im Herbst ihren Samen aus, wobei die darin enthaltene Buttersäure für den unangenehmen Geruch verantwortlich ist. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb in Europa vorwiegend nur männliche Ginkgo-Bäume gepflanzt werden. Die Bäume werden als Zierbäume oder auch als Nutzbaume verwendet. Die Samen, pflaumenförmig in ihrer Gestalt, dienen in China immer wieder als Gemüsebeilage – etwa zu Fisch. Wer jedoch zu viel Samen als Beilagen verwendet, kann sich in Gefahr bringen. Eine zu hohe Dosis ist giftig! Das Holz des Baums eignet sich wiederum für Schnitzarbeiten; auch Paneele werden immer wieder aus dem Holz des Baums hergestellt.

Der medizinische Aspekt

Die Samen werden für Heilzwecke verwendet; auch die Extrakte, die aus den Ginkgo-Blättern sowie Wurzeln gewonnen werden, dienen der Heilung des Menschen. Die Extrakte werden immer wieder zu Dragees, Tees, Tropfen oder Kapseln verarbeitet und können bei unterschiedlichen Erkrankungen verwendet werden.

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