Boswellia serrata – Indischer Weihrauch

Indischer Weihrauch 

Bei Weihrauch denken die meisten Menschen vermutlich an die Kirche und die Heiligen Drei Könige. Schließlich gehörte der Weihrauch zusammen mit Myrrhe und Gold zu den Kostbarkeiten, die die Könige aus dem Morgenland zum Jesuskind brachten. Schon damals galt Weihrauch als kostbares Geschenk und als Therapeutikum. Es kann zwischen indischem und afrikanischem Weihrauch unterschieden werden.

Der indische Weihrauch 
Der indische Weihrauch ist auch als Boswellia serrata bekannt. Das Harz des Weihrauchbaums nennt sich Weihrauch oder Olibanum. Boswellia serrata ist eine von 16 Unterarten des Weihrauchbaums Boswellia genus. Um das Harz des Baumes zu gewinnen, wird die Rinde der Weihrauchbäume angeritzt. An der Luft erstarrt der austretende Pflanzensaft, sodass sich rote, gelbliche oder bräunliche Körner bilden. Während die Harzkörner der Weihrauchbäume in diesem Zustand nahezu geruchslos sind, verströmen sie beim Verbrennen einen sehr aromatischen Duft.
Boswellia serrata wächst in vielen südlichen Ländern. So finden sich die Weihrauchbäume unter anderem in Togo, Ghana, Sudan, Saudi-Arabien und Somalia. Natürlich gibt es auch in Indien Exemplare des indischen Weihrauchs. Die Bäume sind recht anspruchsvoll und können nur schwer gezüchtet werden. Sie bevorzugen Wüstengebiete und Gebirgsgegenden für ihr Wachstum.

Die Inhaltsstoffe des indischen Weihrauchs
Wie der aromatische Duft des brennenden Harzes schon erahnen lässt, enthält das Harz von Boswellia serrata zahlreiche ätherische Öle. Dazu gehören unter anderem Limonen, Pinen, Borneol, Camphen, Dipenten, Verbenol und Verbenon. Zu den wirksamen Bestandteilen des Weihrauchs gehören auch die Boswellia-Säuren. Ihre Konzentration im Harz liegt zwischen fünf und acht Prozent. Ferner enthält Weihrauch auch verschiedene Gerbstoffe.

Die Anwendung von Weihrauch
Indischer Weihrauch kann sowohl äußerlich als auch innerlich genutzt werden. So wird das Harz zum Beispiel zu Kapseln oder Cremes verarbeitet. Einige Nahrungsergänzungsmittel enthalten ebenfalls den indischen Weihrauch oder Bestandteile des indischen Weihrauchs. Auf dem Markt sind jedoch nur wenige pharmazeutische Präparate mit indischem Weihrauch erhältlich. Bei der Einnahme in Kapselform sollte für die richtige Dosierung zunächst mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden. Es empfiehlt sich, die Kapseln direkt nach einer Mahlzeit oder während der Mahlzeit einzunehmen. Weihrauch muss jedoch nicht zwingend in Form von Kapseln eingenommen werden. Es gibt speziellen Kau-Weihrauch. Dieses feine Weihrauchharz ist weicher als andere Sorten und eignet sich deshalb für die direkte innerliche Einnahme. Für die äußere Anwendung sind Cremes gut geeignet. Es ist auch möglich, den Rauch, der beim Verbrennen von Weihrauch entsteht zu inhalieren. Schon vor 7000 Jahren opferten die Menschen den orientalischen Göttern Weihrauch. Auch die Ägypter nutzten den Weihrauch als Räuchermittel zu desinfizierenden Zwecken.

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