Curcuma – Eine Pflanze die mehr kann

Was ist Curcuma?

Die Form von Curcuma verrät es eigentlich schon: Sie ähnelt den allseits bekannten Ingwerwurzeln, zu deren Familie(Zingiberaceae) auch Curcuma zählt. Neben der Unterart Curcuma xanthorriza, die als javanischer Gelbwurz bekannt ist, gibt es Curcuma longa, den indischen Gelbwurz. Angebaut und geerntet wird Curcuma hauptsächlich zur Gewinnung von Curcumin, das in der Lebensmittelindustrie als Geschmacksträger und Farbstoff verwendet wird. Insbesondere in Süd- und Südostasien und in anderen tropischen Regionen wie Nordaustralien liegen die Anbaugebiete von Curcuma.

Merkmale der Curcuma-Pflanze

Curcuma-Pflanzen zeichnen sich durchweg mit einer ausdauernden und krautigen Gewächsart aus. Ihre Blätter sind fleischig und verzweigt. Sie verfügen über aromatische Wurzeln, die dazu neigen, Knollen zu bilden. Die Laibblätter sind häufig in länglicher Form anzutreffen, während linear wachsende Blätter seltener zu finden sind. Schon vor der Ausreifung der Blätter bilden die Wurzeln der Curcuma-Pflanze erste Pseudotriebe, aus denen später die Blütenstände hervorgehen. Sogenannte Deck- oder Tragblätter (Brakteen) lassen sich nur in der oberen Hälfte der Curcuma-Pflanze ausfindig machen, denn in der unteren Hälfte sind sie verzweigt und dicht miteinander verwachsen. Ein Blütenwickel der Curcuma-Pflanze trägt in der Regel sieben Blüten.

Auch bei der Curcuma-Pflanze sind die Blüten zwittrig. Ihre Form ist auf einer Seite röhrenförmig gespalten. Die kurzen Kelchblüten können zwei- und dreilappig sein. Die Blütenkrone weist eine trichterartige Form auf und zeigt oftmals unterschiedlich lange elliptische Kronblätter, welche nur selten eine einheitliche Länge haben. Unüblich sind vereinzelte Kronblätter keineswegs. Sie befinden sich in zentraler Lage und sind größer als andere Kronblätter. Ein spitzzulaufendes Ende der Blütenblätter, deren Basis angespornt ist, ist typisch bei dieser Pflanze. Insgesamt ist die Blüte der Curcuma-Pflanze relativ breit.

Wegen ihrer äußeren Ähnlichkeit sind die außen befindlichen Blütenblätter – die sogenannten Staminodien – nur schwer von anderen Kronblättern zu unterscheiden. Zu erkennen sind sie nur an ihren Verwachsungen mit dem Labellum und anhand der Staubfäden des Gewächses. Im Inneren ist das Labellum verdickt, wogegen der äußere Lappen eher dünn ist. Häufig sind die Staminodien überlappend.

Die Früchte der Curcuma-Pflanze sind kapselartiger und elliptischer Form. Sie bestehen aus drei Kammern. Nach der vollendeten Reife öffnen sich die ausgebildeten Kapseln.

Curcuma in Kapsel- oder Pulverform?

Zweifelsohne ist Curcuma nicht nur eine Nutzpflanze der Lebensmittelindustrie. Sie kann genauso positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben und wird daher als Pulver oder Kapsel verkauft. Bei der Wirkung hat die Form jedoch keinerlei Einfluss. Viel wichtiger hingegen ist die Art der Einnahme. Bis zu zwei Teelöffel Curcuma eigenen sich zum Kochen und Würzen von Gerichten. In vielen Supermärkten ist das Curcuma-Gewürz erhältlich. Besonders für Hobbyköche, die Wert auf Curcuma legen, eignet sich die Pulverform für die Zubereitung von Speisen. Andernfalls sind Kapseln bei der Einnahme zu empfehlen, da diese stets griffbereit sind und den Bittergeschmack von Curcuma abwenden, der beim Verzehr von purem Curcuma-Pulver eintritt.

 

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Kurkuma – Die Pflanze

Kurkuma

 

Kurkuma, auch als Kurkume, Curcuma, CurKuma oder Kurcuma bekannt, gehört als Pflanzenart zu den Ingwergewächsen. Die beiden bekanntesten Vertreter sind Kurkuma longa, auch Gelber Ingwer, Safranwurz, Gelb- oder Gilbwurzel oder indischer Gelbwurz genannt und Kurkuma xanthorrhiza, der javanische Gelbwurz. Nicht zu verwechseln sind sie mit dem gewöhnlichen Gelbwurz, einem Hahnenfußgewächs. Kurkuma stammt ursprünglich aus Südasien. Der größte Produzent ist Indien. Es wird heute aber auch in vielen tropischen Gebieten außerhalb Asiens angebaut.

Kurkuma ist eine krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann. Sie bildet ähren- oder zapfenähnliche Blütenstände, deren Farbgebung von hellgrün über weiß bis zu purpur reichen kann. Seine Früchte haben die Form von Kapseln mit drei Fächern, die sich zur Reifezeit öffnen. Interessant für die Nutzung der Pflanze ist das Rhizom, ein Wurzelstock aus verzweigtem, fingerförmigen, festen Gewebe, wie man es von Ingwer kennt. Die Rhizome enthalten ätherische Öle und vor allem den Wirkstoff Curcumin, der für die intensive gelbe bis orange Färbung des Wurzelstocks verantwortlich ist.

Kurkuma als natürliches Färbemittel

Die intensive Farbkraft des Kurkumas verleiht den Currymischungen ihr typisches Aussehen und wurde sogar zum Färben der Gewänder der buddhistischen Mönche verwendet. In unseren Breiten gilt Kurkuma als preiswerte Alternative zu Safran, wenn es darum geht, Reis oder Milchspeisen gelb einzufärben. Vorsicht im Umgang mit Kurkuma ist angeraten. Einen Kurkuma-Fleck aus der Kleidung entfernen zu wollen ist ein mühseliges Unterfangen. Am einfachsten färbt man auch noch den Rest des Kleidungsstückes mit Kurkuma ein.

 

Kurkuma als Gewürz

Das aus dem getrockneten Rhizom hergestellte Pulver hat einen mild würzigen, leicht bitteren Geschmack. Mit Kurkuma lassen sich sowohl herzhafte Fleisch- und Fischspeisen, Gemüsetöpfe als auch Süß- oder Milchspeisen verfeinern. Meist wird es zusammen mit anderen Gewürzen kombiniert, z. B. Koriander und Currypulver, oder Anis und Ingwer. In deutschen Küchen war das Gewürz lange Zeit ein eher seltener Gast und wird derzeit gerade entdeckt.
Kurkuma für das eigene Wohlergehen

Kurkuma kann ganz frischen Wind in unsere Küche bringen. So ist das Gewürz Bestandteil vieler leckerer indischer Currygerichte und kann zum Verfeinern von Saucen und Salaten verwendet werden. Milchspeisen mit Kurkuma, Anis und Koriander gewürzt, bekommen einen süß-würzigen Geschmack. Kurkumapulver kann man pur einnehmen oder mit heißem Wasser aufbrüht trinken. Auch hier sind schon kleinere Mengen, wie man sie zum Würzen verwendet, wirksam. Zunehmend beliebter wird Kurkuma auch als Zusatz zum Tee. Wie wäre es mit einer Tasse schwarzem Tee, verfeinert mit ein paar Scheibchen Ingwer und einer Prise Kurkuma?

Die Wirksamkeit lässt sich durch die gleichzeitige Einnahme von Piperin, einem Wirkstoff des schwarzen Pfeffers, noch weiter erhöhen. Das Kurkuma-Pulver selbst sollte trocken, kühl, dunkel und nicht zu lange gelagert werden, da es sonst erheblich an Wirkung verliert.

Wer auf eine ausgeglichene tägliche Dosis Kurkuma Wert legt, kann auch auf Kurkuma-Kapseln zurückgreifen. Damit lässt sich Kurkuma wesentlich einfacher dosieren und bequem und gefahrlos auch in der Handtasche mitnehmen.

 

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